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Kennzahlen

Die Covid-19-Pandemie hat zu einer hohen Nachfrage nach Statistiken geführt

Als Reaktion auf die erhöhte Nachfrage nach Statistiken im Rahmen der Gesundheitskrise hat das BFS eine Sonderseite mit den wichtigsten Informationen zur Covid-19-Pandemie und ihren Auswirkungen erstellt. Nebst den Statistiken zur SwissCovid App hat das BFS entsprechend seinem Auftrag rund 488 Informationspakete veröffentlicht.

Das BFS konnte trotz der Auswirkungen von Covid-19 auf Gesellschaft und Unternehmen auf deren Unterstützung zählen und so weiterhin statistische Informationen produzieren. Insgesamt wurden der Öffentlichkeit 20 581 Beiträge zur Verfügung gestellt, 2019 waren es noch 19 790. Insbesondere hat das BFS zusätzlich zu den 8322 Karten und Grafiken 367 Infografiken erstellt, um möglichst anschaulich zu kommunizieren. Insgesamt wurden sprachübergreifend 330 Publikationen veröffentlicht. Im Internet und in den sozialen Medien wurden durch die Coronakrise neue Rekorde verzeichnet. Die Seite zu den Todesursachen wurde sprachübergreifend über 720 000 Mal besucht. Rund fünf Millionen Downloads standen in Zusammenhang mit der Pandemie. In den sozialen Medien löste ein Tweet zu den Covid-Codes das grösste Interesse aus: Er wurde auf Deutsch 87 000-mal aufgerufen.

Soziale Medien und Road to Bern

Das BFS möchte alle Zielgruppen erreichen und hat daher in den sozialen Medien über 3400 Beiträge veröffentlicht. 2019 waren es noch rund 1000 gewesen. Zusätzlich zur Kommunikation über die traditionellen Kanäle (Telefon und Internet) hat das Amt in den sozialen Medien knapp 2000 Mal auf Beiträge, Fragen oder Kommentare reagiert. Mit interaktiven Publikationen und Grafiken wurden die wichtigsten Zahlen, insbesondere in Zusammenhang mit Covid-19, veranschaulicht. Innert Jahresfrist ist die Anzahl Personen, die das BFS-Angebot auf Twitter abonniert haben, von 8900 auf 14 500 gestiegen. Die  Beiträge des BFS wurden 3,8 Millionen Mal angesehen. Darüber hinaus hat das BFS im Hinblick auf das UNO-Weltdatenforum, das coronabedingt auf 2021 verschoben wurde, die Microsite «Road to Bern» aufgeschaltet, auf der die Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Grossanlass präsentiert werden. Grossen Erfolg hatten auch die 72 Videoteaser (alle Sprachen zusammengenommen) zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG). Sie wurden in den sozialen Medien rund 18  000  Mal aufgerufen und gaben zu zahlreichen Interaktionen Anlass.

Mediengespräche

Das BFS informiert die Bevölkerung in erster Linie via Medien. Anfang Februar stellte die BFS-Geschäftsleitung den Medien in Neuchâtel die wichtigsten Themen und die Neuheiten des statistischen Mehrjahresprogramms (MJP) 2020–2023 vor. Im November hielt das BFS seine erste virtuelle Medienkonferenz ab. Sie wurde rund 500-mal angeschaut. Bis zu 95 Medienschaffende verfolgten die Konferenz gleichzeitig.

2020 erhielten die Abonnentinnen und Abonnenten rund 130 Medienmitteilungen in vier Sprachen sowie 380 mit Grafiken und Abbildungen illustrierte NewsMails in drei Sprachen. Die Medienmitteilungen haben die verschiedenen Internetseiten des BFS verstärkt in den Fokus gerückt. Die Seiten wurden knapp 17 Millionen Mal aufgerufen (2019: 15 Millionen). Zählt man alle Internetauftritte des BFS zusammen, wurden 18 Millionen Seiten aufgerufen.

Interne Kommunikation

Aufgrund der Homeoffice-Empfehlung im Rahmen der Covid-19-Pandemie arbeitete die grosse Mehrheit der BFS-Mitarbeitenden von zuhause aus. In der Folge wurde die interne Kommunikation, etwa per Mail oder Intranet, verstärkt und Innovationen waren gefragt. Beispielsweise wurde die traditionelle Amtsgemeinde durch eine Videobotschaft der Geschäftsleitung ersetzt.

Offene Daten (Open Data) im Fokus

Die beim BFS angesiedelte Geschäftsstelle Open Government Data (OGD) ist stärker ins Blickfeld gerückt. Sie koordiniert in enger Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) die Umsetzung der OGD-Strategie Schweiz 2019–2023 und hat 2020 ein NewsMail zu ihren Aktivitäten lanciert. Rund 500 Personen haben das NewsMail abonniert.